Die Freiheit der Religion ist ein Grund- und Menschenrecht, in der Genfer Flüchtlingskonvention ist ein Schutzstatus bei fehlender Religionsfreiheit festgeschrieben. Trotzdem können nicht alle Menschen ihre Religion frei wählen und ausüben.

Und auch da, wo nach dem Gesetz Religionsfreiheit besteht, gibt es Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit einer bestimmten religiösen und oder ethnischen Gruppe.

Die deutsche Rechtsprechung machte immer ein Unterschied zwischen dem religiösen Privatleben und dem öffentlichen religiösen Leben. Nur wenn das „religiöse Existenzminimum“ durch eine Verfolgung in Gefahr sei, müssten Verfolgte in Deutschland geschützt werden. Ansonsten könnten sie zurückkehren mit dem guten Rat aus Deutschland, sich im Herkunftsland zurückzuhalten, sich anzupassen und in der Öffentlichkeit nicht aufzufallen, also auf eine öffentliche Zurschaustellung des religiösen Bekenntnisses zu verzichten.

Das geplante Netzwerk hat das Ziel, den Austausch zu den bezüglich der Religionsfreiheit relevanten Themen zur Flüchtlingsanerkennung im Ostseeraum zu fördern und Unterstützungsangebote zu vernetzen.

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