Eine berufliche Perspektive zu haben, ist für viele Menschen ein Grundbedürfnis. Denn dies ist eine Grundlage für die persönliche Entwicklung, das Einbringen in die Gesellschaft und schließlich die Deckung der Bedarfe des täglichen Lebens.

In vielen Ländern – zu Zeiten der Eurokrise auch innerhalb Europas – sind berufliche Perspektiven unsicher geworden. Menschen machen sich auf den Weg in Länder, in denen es Arbeitsmöglichkeiten gibt. Hier treffen sie auf restriktive Rechtslagen, fehlende Anerkennung der bereits erworbenen Qualifikationen, Ausbeutung und immer wieder rassistischen Vorbehalten in der Arbeitswelt. Regelmäßige Wanderbewegungen entstehen durch saisonale Bedarfe vor allem in der Landwirtschaft, in der es in Teilen zu gesundheitsgefährdenden Einsätzen (z. B. beim Spritzen von Pflanzen) kommt.

Inzwischen sind es nicht nur die Familienväter, die weit weg von der Familie für deren Überleben sorgen. Auch Mütter und alleinstehende junge Menschen machen sich auf den Weg, um Arbeit und Weiterbildungsmöglichkeiten zu finden.

Das geplante Netzwerk hat das Ziel, den Austausch zu den nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen zur Arbeitsmigration zu fördern und Unterstützungsangebote zu vernetzen.

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